Presse
10.06.2020, 06:00 Uhr | Die Glocke
Ziele sind Mehrheit im Rat und eigener Bürgermeister

 „Die CDU ist die Kommunalpartei auf Bundesebene. Wir haben gute Kernaussagen und wollen in Ennigerloh siegen.“ Mit starken Worten hat der Vorsitzende des CDU Stadtverbandes Ennigerloh, Guido Gutsche, am Ende der CDU-Wahlversammlung am Dienstagabend in der Mensa der Gesamtschule die Mitglieder auf die Kommunalwahl am 13. September eingeschworen. 

Neuer Bürgermeister soll Michael Topmöller werden. Die anwesenden nominierten den Ostenfelder einstimmig zum Kandidaten für dieses Amt. 

Eine Bilanz über die Erfolge und Misserfolge der CDU in der Wahlperiode 2014 – 2020 zog der Fraktionsvorsitzende Georg Aufderheide. Er betonte, dass die CDU als stärkste Partei aus der Kommunalwahl 2014 hervorgegangen sei. Sie habe 11 Direktmandate erlangt, 2 seine über die Reserveliste besetzt worden. Allerdings konnte die Ennigerloher CDU keine absolute Mehrheit gewinnen. Diesmal wollen wir sie holen. 

In der Vergangenheit habe die CDU immer wieder Mehrheiten suchen müssen. „Mehrheiten suchen bedeutet, immer Kompromisse zu schließen. Das wiederum heißt aber auch, die eigenen  Vorstellungen mit denen der Kooperationspartner zu vermengen und eigene Vorschläge zu entkräften“, erklärte Aufderheide und kritisierte in der Folge Bürgermeister Berthold Lülf. 

„Der Umbau des Ennigerloh Schulsystem ist ohne Konzept und Finanzierungsvorschlag auf den Weg gebracht worden“, sagte Aufderheide. Auf Vorschlag des Bürgermeisters  in Verbindung mit dem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept im Jahr 2014 hätten die Ortsteilgrundschulen geschlossen werden sollen, was abgewendet werden konnte. Auch drastische Kürzungen der freiwilligen Leistungen an Vereine, Institutionen und Bürgern konnten ihm zufolge abgemildert werden. 

Kritik übte der CDU Fraktionsvorsitzende auch an der Gewerbeflächen- und Wohnbauflächenpolitik der Verwaltung. „Hier wurde nicht nachhaltig gearbeitet und die Zukunft verschlafen.“ Wegen fehlender Erweiterungsmöglichkeiten investierten Ennigerloher Unternehmen in Nachbarstädten, kritisierte er und  bezog Stellung zur finanziellen Situation der Stadt. „Allein von 2018 bis Ende 2020 wird unsere Verschuldung von 8,9 Millionen auf 23,1 Millionen Euro steigen“ erklärte er. Damit habe Ennigerloh die höchste Verschuldung im Kreis Warendorf und nach Ahlen die höchsten Steuersätze.

Mit Mehrheit im Rat und einem neuen Bürgermeister Michael Topmöller könne man es für Ennigerloh besser machen.

Mit Bürgern und Rat moderne Stadt gestalten 

„Ennigerloh hat einen Wechsel mit einem hervorragenden Bürgermeisterkandidaten Michael Topmöller verdient“, sagte Reinhold Sendker in seinem Grußwort. Was Topmöller in seinem Wahkprogramm vorschlage, sei dreimal besser als ein „weiter so“. 

Michael Topmöller, 1961 in Münster geboren, ist seit 2005 Ratsmitglied, seit 2014 Stellvertretender Bürgermeister. Immer öfter sei er gefragt worden, ob er als Bürgermeister nicht „ frischen Wind“ ins Rathaus bringen wolle, sagte er. Das will er.

„Ein Bürgermeister ist für die Bürger da“, betonte der Ostenfelder. In der Verwaltung gebe es einen gut ausgebildeten Mitarbeiterpool. Getreu seinem Wahlspruch „Ennigerloh – meine moderne Stadt“ möchte Topmöller Arbeit, Wirtschaft und Finanzen stärken und gemeinsam mit der Bürgerschaft und dem Rat eine moderne Stadt gestalten.

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